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Das Spritzgussverfahren beim Keramikspritzgießen (CIM)
Das Spritzgussverfahren beim Keramikspritzgießen ist ein kritischer Schritt, bei dem der „grüne Teil“ geformt wird. Es hat Ähnlichkeiten mit dem Kunststoffspritzgießen, erfordert jedoch ein einzigartiges Ausgangsmaterial und erfordert eine extrem präzise Kontrolle, um Defekte zu vermeiden, die sich in späteren Phasen des Entbinderns und Sinterns manifestieren können.
Das verwendete Ausgangsmaterial ist eine homogene Mischung aus feinen Keramikpulvern und einem polymeren Mehrkomponenten-Bindemittelsystem (typischerweise Wachse, Kunststoffe und Schmiermittel) .
Spritzverfahren beim keramischen Spritzgießen (CIM) :-
Zufuhr: Granuliertes keramisches Ausgangsmaterial (Keramikpulver und Polymerbindemittel) wird in das beheizte Fass der Maschine gefüllt.
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Injektion: Die Mischung wird zu einer viskosen Flüssigkeit geschmolzen. Eine Schraube injiziert es dann unter hohem Druck in einen Formhohlraum.
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Halten: Kritischer Schritt. Der Druck wird aufrechterhalten, um die Kavität vollständig zu füllen, wodurch Schrumpfung ausgeglichen und Defekte vermieden werden.
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Kühlen: Die Form kühlt ab, wodurch das Bindemittel verfestigt wird und ein zerbrechlicher "grüner Teil entsteht. „
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Auswerfen: Die Form öffnet sich und der grüne Teil wird vorsichtig ausgeworfen.
Wichtige Punkte:
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Erfordert sehr hohen Druck und präzise Temperatur- und Geschwindigkeitsregelung.
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Unverzichtbar, Bindertrennung zu vermeiden (was das Teil ruiniert) .
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Das abrasive Keramikpulver verursacht hohen Verschleiß an der Maschine und der Form.
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Das entstehende „grüne Teil“ ist zerbrechlich und muss vor den nächsten Entbinderungs- und Sinterphasen vorsichtig behandelt werden.